Ein Casting-Briefing erstellen

Ein gutes Briefing ist die Grundlage für eine passende Auswahl. Es muss nicht von Anfang an jede Einzelheit festlegen, sollte aber die wichtigsten Eckdaten und die gewünschte Wirkung klar beschreiben.

Die Eckdaten des Projekts

Nenne Art der Produktion, Termin sowie Einsatz- oder Drehort. Bei mehreren Rollen oder Talentkategorien sollten die Anforderungen Rolle für Rolle beschrieben werden.

  • Art der Produktion
  • Termin und geplanter Umfang
  • Einsatz- oder Drehort
  • Gesuchte Rolle beziehungsweise Talentart

Gesuchtes Profil und gewünschte Wirkung

Beschreibe optische und fachliche Anforderungen nur so konkret, wie sie für die Produktion wirklich wichtig sind. Moods oder Beispiele helfen, wenn ein bestimmter Typ oder eine bestimmte Bildwirkung gesucht wird.

  • Alter oder Spielalter, falls relevant
  • Optische Merkmale und Größen
  • Sprachen, Dialekte oder Fachkenntnisse
  • Tanzstil, Moderationsformat oder andere projektspezifische Skills
  • Moods und Referenzen

Budget, Buyout und Reisen

Budget und geplante Nutzungsrechte gehören früh ins Briefing. Bei Einsätzen außerhalb des Wohnorts sollte außerdem geklärt sein, ob Reise, Unterkunft und weitere Nebenkosten übernommen werden.

  • Budget beziehungsweise Gage
  • Nutzungsdauer, Medium und Nutzungsraum
  • Reisekosten und Unterkunft
  • Weitere mögliche Nebenkosten

Wenn das Profil noch nicht feststeht

Du kannst auch anfragen, wenn die Besetzung noch nicht vollständig definiert ist. Mit den vorhandenen Eckdaten, der gewünschten Wirkung, Moods und dem Budget lässt sich das Profil gemeinsam schrittweise erarbeiten. Kurzfristige Anfragen lassen sich besonders schnell prüfen, wenn diese Angaben vollständig vorliegen.

Kompakter Briefing-Check

  • Produktion, Termin und Ort genannt
  • Rollen oder Talentkategorien getrennt beschrieben
  • Gewünschte Wirkung und wichtige Kriterien erklärt
  • Moods oder Beispiele beigefügt
  • Budget und Buyout angegeben
  • Reise- und Nebenkosten geklärt